Meteoritensuche

Meteoritensuche

Einige Tipps zur erfolgreichen Suche nach Meteoriten.

Glück hat der Sucher, sollte er einen Meteoritenfall beobachten, und findet das oder die Stücke sofort.

Auch ist die Chance auf einen Fund groß, sollte man die errechnete Einschlagstelle eines beobachten Meteoritenfall kennen.

Wenig Chance hat man, geht man ohne Hinweis auf die Suche, praktisch auf die Suche nach einem Zufallsfund.

Nun einige Hinweise, die helfen könnten, einen Meteoriten zu finden .

Ein Magnetstock mit einem kräftigen Magneten am unteren Ende hilft sehr, denn die meisten Meteoriten sind leicht bis stark magnetisch.

Ist das Fundstück nun magnetisch und sieht nach einem dunklen Stein oder einem rostigen Klumpen aus?

Ja? Dann muß das Stück beim Anschneiden ein helles Metall zeigen. Entweder auf der ganzen Fläche ( Eisenmeteorit) oder einzelnen Aggregate (Stein/Eisen oder Steinmeteorit). Achtung: Magnetit glänzt auch metallisch, jedoch nicht im Schatten. Nickeleisen glänzt auch im Schatten, wie die Klinge des Taschenmessers. Magnetit ist dann ein sicheres Zeichen für ein irdisches Gestein.

Hat das Fundstück nun den besagten Metallglanz? Nun muß auch noch der Nickeltest positiv sein ( Wattestäbchen aus der Apotheke 20 Stk.ca. 10€). Achtung: Auch wenige irdische Stahlreste können geringe Nickelanteile besitzen, die eine Nickeltest positiv machen.

Hat das Fundstück Poren? Meteoriten haben bis auf ganz wenige Ausnahmen keine Poren.

Hat das Fundstück eine Dichte >3,3 gr./cm³? Meteoriten haben meistens einen Dichte ab 3,3 gr./cm³ Achtung: Es gibt Basalt mit einer Dichte bis 4gr./cm³

Ist das Fundstück ein rostiger Klumpen ohne scharfe Kanten, und vielleicht auch noch mit Dellen? Eisenmeteorite sind ohne Kanten mit dellenartigen Vertiefungen. Auch hier muß der Nickeltest positiv sein. Achtung: Bombenreste aus vergangener Zeit können mit Eisenmeteoriten verwechselt werden.

Hat das Fundstück eine schwarze Kruste? Steinmeteoriten haben fast immer eine schwarze Kruste , und sind auch fast immer innen viel heller ( hellgraues Gestein) Achtung: Basalte sind außen meist wegen der Verwitterung schwarz, und innen etwas heller. Aber Basalte haben keine hellen Eiseneinschlüsse.

Helle Eiseneinschlüsse sind gediegenes Metall, das auf der Erde und in deren Natur so gut wie nicht vorkommt.

Zeigt das Fundstück beim Anschneiden runde Steinkügelchen? Steinmeteorite haben meistens runde Steinkügelchen ( Chondren).

Nun in Kurzform für den Anfänger, der sich auf die Meteoritensuche begibt.

Ist das Fundstück ein Stein mit schwarzer Kruste , ist magnetisch, zeigt auf der Schnittfläche gediegenes Eisen und hat eine Dichte größer 3,3gr./cm3, dann ist die Chance sehr hoch, dass der Fund ein Steinmeteorit ist.

Ist das Fundstück ein Eisenklumpen ohne scharfe Kanten und Poren , ist der Nickeltest positiv, dann ist die Chance hoch, dass der Fund ein Eisenmeteorit ist.

Nichtmagnetische Meteoriten kann der Laie nur an der dunklen Schmelzkruste erkennen, da diese Steine auf z.B. einer Wiese auffallen würden.

Hier kann nur eine Analyse durch einen Experten weiterhelfen.

Voraussetzung für den Fund eines Meteoriten durch einen Bodensucher ist, dass dieser an der Oberfläche liegt. Entweder hat der Pflug der Landwirtes diesen nach oben befördert, oder der Meteorit wurde beim Herabfallen so stark abgebremst, dass dieser nicht in den Erdboden eingedrungen ist.

Nun zu den Sonderfällen, die ein Finden eines Meteoriten sehr erschweren:

Mein Meteoritenfund: Eisenmeteorit Oktaedrit , Größe einer Erbse. Kein positiver Nickeltest, da Objekt zu klein ist. Aber eine Ätzung mit HNO ( Salpetersäure)nach der Politur brachte hier Gewissheit. Eine Ätzung an einem Eisenmeteorit ist nur mit Vorkenntnissen durchführbar. Vorsicht: Verätzungsgefahr. Hier zeigte sich nach dem Ätzen die Widmannstätten-Struktur.

Dann gibt es ganz selten Meteorite, die sind nicht magnetisch, haben keine Kruste, sind sehr leicht, haben Poren , zeigen kein Nickel an, und sehen auch sonst unscheinbar aus. Diese Funde werden nur ganz selten und durch bestimmte Voraussetzungen  gefunden.

Zwecks unverbindlicher Bestimmung kann sich ein Finder, der meint, einen Meteoriten gefunden zu haben, sich unter folgender Mail-Adresse melden:

 frank.wilde-kutsch@unitybox.de


Struktur bei Bösensell im Münsterland

 

Diese Struktur habe ich mit einem speziellen Programm entdeckt. Hier ist aber erst eine Erdbohrung bzw. Untersuchung notwendig, um auf einen Impaktkrater zu schliessen.

 

An einigen Impaktkrater, die oft aus der Luft oder auf Luftbildern entdeckt wurden, fand man Meteoritenfragmente.



 

 Meine eigene Meteoriten-Sammlung


Eisenmeteorit


Eisenmeteorit

Campo del Cielo

- grober Oktaedrit Gruppe IA

-Fundort : Argentinien ,Erstfund 1576

-Gesamtmasse aller Einzelfunde >100t.

--Bildbreite 20mm  ,Fundstück 5,0 gr.

-Chemische Zusammensetzung: 92,6 % Eisen, 6,68 % Nickel, 0,43 % Cobalt, 0,25 % Phosphor, 87 ppm Gallium, 407 ppm Germanium und 3,6 ppm Iridium.

eigene Sammlung

 

Eisenmeteorit

Campo del Cielo

-deutliche Schmelzlippe, somit ein flugorientiertes Stück

-Bildbreite 20mm  

 

 

 

 

eigene Sammlung

Hier unten ist noch ein 40gr.,5gr.,4gr.und noch ein 4gr., das poliert und geätzt wurde, zu sehen.

 

Eisenmeteorit

Toluca ( Mexico)

-sehr schöne Balken durch eine Polierung und anschließende Ätzung mit Salpetersäure 15%

-Gewicht 248gr.

Der Meteorit Toluca wurde 1776 von spanischen Konquistadoren im Toluca-Tal (Jiquipilco, Mexiko) entdeckt.   

 eigene Sammlung

 

 

Grober Oktaedrit Canyon Diablo

-Dieser Eisenmeteorit war beim Eintritt ca.45m. groß und ca.300.000 Tonnen schwer. Dieser Brocken zerplatzte und verdampfte zum Teil. Gefunden wurden bis jetzt nur 30 Tonnen. Erstfund etwa 1896, wobei der Krater schon vorher entdeckt wurde. Als Impaktkrater wurde die Struktur aber viel später bestimmt.-Fundort: USA (Barringer Krater)

-Fundstück vor 3cm 

( Fundstück erinnert an ein Tier, das kommt bei kleinen Eisenmeteoriten schon mal vor --sog. Tierabbildungen--) 

-19,8 gr

 

 eigene Sammlung

 Sikhote-Alin

 

-Eisenmeteorit Typ IIAB

-Falldatum 1947 in Rußland

-Maßwürfel 1cm

 

 

 eigene Sammlung

 Dronino

Ataxit  

( ungruppiert)

 

-Eisenmeteorit 

-Gewicht 22 gr.

-Eiseneinschlüsse in Silikateinschlüssen

-Mikroskopfotos Bildbreite 2mm

 

 

 eigene Sammlung

 Agoudal / Imilchil

 

-Eisenmeteorit Typ IIAB

-Gewicht 7 gr.

 

 

 eigene Sammlung

 

Mikrometeorit Flachau

Oktaedrit 

-Dieser Eisenmikrometeorit wurde während eines Urlaubes mit dem Magneten gefunden

-Fundzeit: 08.07.2014

-Fundort: Österreich Salzburgerland

-Fundstück auf Maßstabswürfel 1cm 

-Gewicht 0,3 gr.

-das Fundstück wurde im NKM Wien untersucht. Ergebnis ist ein Oktaedrit ( Dr. Brandstätter) . Die Zusammensetzung ist 89,5% Fe ;9,32% Ni ; 0,90% Co ; 0,12 % Cu,  0,07% Zn. Aufgrund der geringen Größe des Fundstück kann eine Gruppe und eine Klasse kaum bestimmt werden. Es sollte ein " Feiner Oktaedrit"  sein. An anderen  Fundstücke aus diesem Tal konnte kein Nickel festgestellt werden. Eine weitere Suche wird in Kürze gestartet. Das Stück wurde von mir poliert und dann mit 25%tiger HNO geätzt. Es wurde noch nie ein Eisenmeteorit in Österreich gefunden bzw. gemeldet.

 Die Bildbreite der Mikroskopaufnahmen der Fotos unten ist 2mm .

 eigene Sammlung  ( Fundstück unverkäuflich)

Stein-Eisen-Meteorit

 

Pallasit   Seymchan

-Stein/ Eisen Meteorit

-2,780 gr. ( Foto)

-Fundort: Russland ,Hauptmasse 323 kg.

-Fundjahr 1967

-Bildbreite 20 mm, unten Bildbreite 30mm

 

 

 eigene Sammlung

 

Seymchan

-ein Stück ohne Olivine

-22 gr.

-Fundort: China

-Fundjahr 2000

 

 

 eigene Sammlung

 

Rückseite

 

 

Pallasit   Fukang

-Stein/ Eisen Meteorit

-5,58 gr.

-Fundort: China

-Fundjahr 2000

-Bildbreite 25 mm

 

Bildbreiten unten 30mm 

 eigene Sammlung

 

Pallasit   Imilac

-Stein/ Eisen Meteorit

-2,7 gr.

-Bildbreite 10 mm

-Fundort 1821 in Chile

 

 eigene Sammlung

 

Vaca Muerto

Mesosiderite

-Stein/Eisen Meteorit

-2gr.

- Fund 1861

-Chile 

 eigene Sammlung

-Bildbreite der Mikroskopaufnahmen unten 2mm.

Bencubbinite

 

Bencubbinite

NWA 4025

-CB-Chondrit

-2,840 gr. ( Foto)

- Bildbreite des unteren    Mikroskopfoto ist 2,3mm

 

 eigene Sammlung

Chondrit

 

Steinmeteorit

Chelyabinsk

-Fundort in Russland

-3gr. ( Foto)

-Chondrit der Gruppe LL5 (S4/W0)

-Der Meteor von Tscheljabinsk war ein am 15. Februar 2013 um etwa 9:20 Uhr Ortszeit (4:20 Uhr MEZ) weithin sichtbarer Meteor in der Tscheljabinsker Oblast rund um die Stadt Tscheljabinsk im russischen Ural,[4] nachdem ein Meteoroid bzw. kleiner Asteroid in die Erdatmosphäre eingetreten war. Nach Rekonstruktion der Flugbahn zählte dieser mit hoher Wahrscheinlichkeit zur Gruppe der erdnahen Asteroiden vom Apollo-Typ.[5][6]

Es handelte sich um den größten bekannten Meteor seit über 100 Jahren.

Mikroskopfoto 2mm Bildbreite.

 

 eigene Sammlung

 

Steinmeteorit Mali

Chondrit unklassifiziert

-Fundort in Afrika

-150gr.

-Dichte 3,5 gr/cm³

-flugorientierter Chondrit

-Schmelzkruste mit Rissen

- Größe 60mm

 eigene Sammlung

 

Gao Steinmeteorit

Chondrit H5

-Fundort in Afrika

-Finder: u.a.Nomaden

-6,8 gr.

-Dichte 3,56 gr/cm³

-flugorientierter Chondrit

-Schmelzkruste mit Rissen

- Maßstabswürfel 1cm

 eigene Sammlung


Gao Steinmeteorit

Chondrit H5


-Bildbreite 15mm



 

 eigene Sammlung

 

Gao Steinmeteorit

Chondrit H5

 

-Maßstabswürfel 1cm

 Chemische Zusammensetzung: 20 % Ni-Fe; 78 % Silikate; ,5 % Wasser; 0,2 % Carbon     

 

 

 eigene Sammlung

 

Chergach Steinmeteorit

Chondrit H5

Bild1

-Maßstabswürfel 1cm

-Gewicht 1,850 gr. ( Foto)

-Hauptmasse 100kg.

-Fund: 2007 in Mali

 

 

 eigene Sammlung

 

Chergach Steinmeteorit

Chondrit H5

Bild2 

Hier sieht man die Risse in der schönen Schmelzkruste

 

 

 eigene Sammlung

 

Unklassifizierter Chondrit

NWA xxx

-Dichte 3,40 gr. /cm

-Schmelzkruste

-Gewicht 30 gr.

 

 

 

eigene Sammlung

 

Unklassifizierter Chondrit

NWA xxx

-Dichte 3,47 gr. /cm

-Schmelzkruste

-Gewicht 50 gr.

 

 

 

eigene Sammlung

 

Unklassifizierter Chondrit

NWA xxx

-Dichte 3,48 gr. /cm

-Schmelzkruste

-Struktur ohne Chondren

-Gewicht 160 gr.

 

 

 

eigene Sammlung

 

Unklassifizierter Chondrit

NWA xxx

-Dichte 3,49 gr. /cm

-Schmelzkruste

-Gewicht 100 gr.

 

 

 

 

 

eigene Sammlung

 

Unklassifizierter Chondrit

NWA xxx

-Dichte 3,4 gr. /cm

-Schmelzkruste

-Gewicht 30gr.

 

 

 

 

 

eigene Sammlung


Unklassifizierter Chondrit

NWA xxx

-Dichte 3,3 gr. /cm

-Schmelzkruste

-Struktur ohne Chondren

-wenige gediegene Eisenkörner

 

 

 

eigene Sammlung

 

Unklassifizierter Chondrit

NWA xxx

Bild 2

-Struktur ohne Chondren

-wenige gediegene Eisenkörner

-Gewicht 10,01 gr.

-Bildbreite 15mm

 

 

 

 

 

eigene Sammlung

 

Chondrit H4

NWA 2574

-Fundort Marokko

-Gesamte Fundmasse 2000gr.

-abgebildetes Stück 26 gr.

-Dichte 3,04 gr/cm³

-Maßstabswürfel 1 cm 

-unten 2 Mikroskopaufnahmen

 

 eigene Sammlung

 

Chondrit H/L 3-4

NWA 1955

-Fundort Marokko

-Gesamte Fundmasse 2000gr.

-abgebildetes Stück 7,3 gr.

-Dichte 3,04 gr/cm³

-Maßstabswürfel 1 cm 

-unten 2 Mikroskopaufnahmen

 

 eigene Sammlung


Chondrit H/L 3-4

NWA 1955

-Chondre, unter dem USB Mikroskop

-Chondren (griech.χόνδρος, chóndros, Korn), auch Chondrulen genannt, sind millimetergroße Silikatkügelchen, die in eine feinkörnige  Grundmasse eingebettet sind. Sie treten in undifferenzierten Meteoriten auf ( Chondrite) . Diese können bis 80 % Chondren enthalten.   Bildbreite 2mm 

 

Chondrit H/L 3-4

NWA 1955

-Chondre, unter dem USB Mikroskop

-Bildbreite 2mm



 

 

 

 eigene Sammlung

 

Chondrit H6

NWA 4369

-Fundort:Algerien in 2005

-7,64gr. (Foto)

-Gesamtmasse 363gr.

-Dichte 3,47 gr/cm³

-Maßstabswürfel 1cm

-sehr viel gediegenes, also freies Eisen

  eigene Sammlung

 

Chondrit H6

NWA4369

-Bild 2

-wenige Chondren, eine größere ganz rechts in der Fläche



 

 

 eigene Sammlung

 

Chondrit H6

NWA4369

-Bild 3

-Mikroskop, Bildbreite 2,5mm

-mit gediegenen FE


 


 

 

 eigene Sammlung

 

Chondrit LL3

NWA 1930

-Fundort:Algerien in 2003

-Gesamtmasse 7,5 kg.

-Fundstück 4,64gr. ( Foto)

-Dichte 3,31 gr/cm³

-Maßstabswürfel 1cm


 

 

 eigene Sammlung

 

Chondrit LL3

NWA 1930

-Bild 2

-Chondre, Silikatkugel  im NWA 1930

-Bildbreite 2,5mm


 

 

 eigene Sammlung

 

Chondrit LL3

NWA 1930

-Bild 3

- Rückseite des Chondriten mit nun rostiger Oberfläche. Ursprünglich sind solche Oberflächen schwarz.

 

 

 

 

 

 

 eigene Sammlung

 

Chondrit L6

NWA 791

-Fundort:Algerien

-Fundstück 3,13gr. (Foto)

-Dichte 3,14 gr/cm³

-Hauptfundmasse 20,96kg

-Fundjahr 2000

 

 

 eigene Sammlung

 

Chondrit L6

NWA 791

-Bild 2

-Chondren und Eisenflocken in der Schnittfläche sichtbar

-Maßstabswürfel 1cm

 


 

 

 eigene Sammlung

 

Chondrit L6

NWA 7081

-Bildbreite 70mm

 

 

 

 

 eigene Sammlung

 

Chondrit L6

NWA 791 -- Nr.1

-Fundort:Algerien

-Fundstück 6,550gr. ( Foto)

-Dichte 3,14 gr/cm³

-Hauptfundmasse 20,96kg

-Fundjahr 2000

 

 

 

 

 eigene Sammlung

 

Chondrit L6

NWA 791 --Nr.2

-Bild 2

-Chondren und Eisenflocken in der Schnittfläche sichtbar

-Maßstabswürfel 1cm

 

 

 

 

 eigene Sammlung

 

Chondrit LL

NWA 787

-25 gr. Stück ( Foto)

-Gesamtfundmasse ca.30 Kg

-Chondren und Eisenflocken in der Schnittfläche sichtbar

-Maßstabswürfel 1cm

 

 

  eigene Sammlung

 

Chondrit LL4

NWA 1685

-Bild 1

-Bildbreite 45mm

- Scheibe 4,720 gr. ( Foto)

-Hauptfundmasse 11,56 kg.

-Schockstadium : S2-4

-Verwitterungsgrad: W1

-Fundjahr: 2002 

 eigene Sammlung

 

Chondrit LL4

NWA 1685

-Bild 2

-Bildbreite Mikroskop 2,5mm

- leicht magnetisch

 

 

 

 

 eigene Sammlung

 

Chondrit LL6

NWA 4641

-Bild 1

-Gewicht 1,202 gr. ( Foto)

-Hauptmasse: 178,5 gr.

- leicht magnetisch

-Schockstadium : S3

-Verwitterungsgrad: W1

-mit min. einer großen Eisenflocke

-mit frischer Schmelzkruste ---siehe Mikrofoto unten  Bildbreite 2,5mm)  

 eigene Sammlung

 

C-Chondrit

 

Chondrit CV3

NWA 4915

-Fundjahr 2007

-Chondren im "Kohligem Chondrit"

-6,65gr. ( Foto)

-Gesamtmasse 186,6 gr.

-Dichte 3,50 gr/cm³

-Fundort: Algerien 

 eigene Sammlung

 

Chondrit CV3

NWA 4915

-weißer Einschluss im CV3, also ein CAI Calcium-Aluminium-reiche Einschlüsse (abgekürzt „CAI“ von engl. Ca-Al-rich Inclusions) sind mikrometer- bis zentimetergroße hellfarbige Einschlüsse.

-Mikroskop, Bildbreite 2,5mm

 

 eigene Sammlung

 

Chondrit CV3

NWA4915

Bild 4

Das Endstück mit einer schönen dunklen Schmelzkruste und Regmaglypten (Vertiefungen)

 

 

 

 eigene Sammlung

Rumuruti

 

Rumuruti R4

NWA 851

-Besonderheit: Poren in einem Meteorit sind äußerst selten

- sehr leicht magnetisch

-kein freies Eisen erkennbar

-Bildbreite 25mm 

 

 

 eigene Sammlung

 

 

Rumuruti R3.9

NWA 753

-Bild 1

-Gewicht 5,195 gr.

-Gesamtgewicht: 12 kg.

- sehr leicht magnetisch

-kein freies Eisen erkennbar

- Bildbreite 50mm

-Letztes Foto unten Bildbreite 2,5mm

 

 

 

 eigene Sammlung

 

 

Rumuruti R3.6

NWA 4360

-Bild 1

-Gewicht 2,640gr. ( abgebildet)

-Hauptmasse:  309 gr.

- sehr leicht magnetisch

-kein freies Eisen erkennbar

- Bildbreite 35mm

-Mikroskopfotos unten Bildbreite 2,5mm

 

 eigene Sammlung

 

Achondrit

 

Ureilit

Achondrit

NWA 2625

-Bild 1

-Bildbreite 44mm

- recht stark magnetisch

-Gewicht 3,250 gr. ( abgebildet)

-Hauptfundmasse 305gr. 

 

 eigene Sammlung -Mikroskop-Bildbreiten unten 2,5mm

 

Ureilit

Achondrit

NWA 10870

-Bild 1

-Bildbreite 28mm

- mittelstark magnetisch

-Gewicht 1,15 gr. ( abgebildet)

-Hauptfundmasse 3,89kg. 

 

 eigene Sammlung 

 

Diogenit   NWA 1877

-Gewicht : 0,303 gr

-Durchmesser des Magneten 15mm

-Herkunft: vermtl. Asterorid VESTA

-Gruppe Achondrit HED

-gehört zur Gruppe der seltenen Steinmeteoriten

-leicht magnetisch

 

 eigene Sammlung

 

Diogenit 

NWA 1877

-Bild 2

-Mikroskopaufnahme

-Bildbreite 3mm

Diogenite: Sie bilden sich, wenn eine Basaltschmelze in unterirdischen Magmakammern langsam abkühlt, so dass kleine Pyroxen-Kristalle wachsen können.  

 eigene Sammlung

 

Diogenit 

NWA 1877

-Bild 3

-Makroskopaufnahme

-Bildbreite 15mm

-recht kann man ein gediegenes Eisenkorn erkennen. Es wird oft behauptet, dass Diogeniten kein freies Eisen haben, hier sieht man, dass die allgemeine Aussage  nicht ganz richtig ist. 

 

 eigene Sammlung

 

Eukrit Achondrit

NWA 6414

-3,100 gr. ( abgebildet)

-Fundjahr 05-2010 in Nordwestafrika

-Hauptmasse 432gr.

-wird fast nicht vom Magneten angezogen

-EUC polymict breccia 

 

 

 eigene Sammlung

Makrofotos Bildbreite 2,4mm